Mein Weg zur Bloggerin war von sehr viele Zufällen bestimmt denn eigentlich wollte ich 2017 „nur“ als Künstlerin durchstarten. Ich kombinierte meine zwei Leidenschaften „Fitness & Fotografie“ und teilte anfangs ausschließlich Fotos die ich selbst aufgenommen hatte. Von mir war ein einziges Bild zu finden auf dem man nur eine Gesichtshälfte sah, da die andere hinter der Kamera versteckt war…

Mein ursprüngliches Ziel

Das Ziel war „DIE SPORTFOTAGRAFIN“ zu werden und meine Kunden sollten Fotos zu einem leistbaren Preis bekommen. Naja, die erhoffte Masse an Privatkunden blieb aus, stattdessen folgten große Firmen, Eventphotographie sowie Unternehmensportraits. Diese waren logischerweise mit weniger Zeitaufwand verbunden und brachten mehr Geld ein. Daher möchte ich mich in keinster Weise darüber beschweren.   Ebenso kamen Studienabsolventen und Tierbesitzer sehr häufig wegen Bewerbungsfotos oder um ihre treuen Begleiter in Szene zu setzen. Nach einer Weile habe ich mir sogar extra einen Hundefriseur – Tisch dafür zugelegt. 🙂

Wie ich Bloggerin wurde

Aber ich schweife wieder zu sehr vom Thema ab, worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, wie ich zum Bloggen kam. Da ich nur Bilder mit Einverständnis meiner Kunden postete, gingen mir irgendwann die Bilder aus, sodass ich einfach mal ein Bild von mir beim Sport postete.  Noch am selben Tag erreichten mich um die 10 Anfragen (klar ist nicht viel aber jeder fängt mal klein an :-)) in denen ich aufgefordert wurde, mich selbst öfters vor die Kamera zu stellen und zeitgleich wollten sehr viele wissen wie ich so schnell meine „alte Figur“ wieder bekommen habe.

Ich fühlte mich zwar geschmeichelt, war aber noch weit vom Bloggen entfernt. Das Interesse an mir und meinem „Fit Mommy Lifestyle“ wurde dennoch von Tag zu Tag größer, sodass ich mich irgendwann tatsächlich dazu entschloss einen eigenen Blog zu gründen und diesen so ganz beiläufig zu führen – ohne jegliche Erwartungen.  Ich habe mich weder über „korrektes Bloggen“ erkundigt, noch habe ich aktiv versucht mehr Follower zugewinnen.

Das erste Shooting

Eines meiner ersten Models der mittlerweile auch ein sehr guter Freund geworden ist (an dieser Stelle, vielen Dank noch einmal Mister Vienna 2017 Julian Savasci :p) merkte, dass das Interesse an mir, meinem Lifestyle und meinem Blog stieg und fing an mir Tipps zu geben.  Diese Tipps waren u.a.: zeitig in der Früh oder am frühen Abend ein Bild zu posten da die meisten Menschen zu dieser Zeit online sind, viele Hashtags zu setzen und bekannte Personen auf den Bildern zu markieren. Obwohl ich eher skeptisch war, folgte ich den Ratschlägen und von da ging es rasend schnell. Immer mehr Frauen & Mamis wollten wissen wie, wo, was ich mache, koche & trainiere.

Wie ich Kooperationsanfragen handhabe

Die Kooperationsanfragen liesen natürlich auch nicht lange auf sich warten. Da ich meine damals noch kleine Community nicht mit Werbung „vollmüllen“ und NUR für Produkte hinter die ich selbst zu 100% stehe werben wollte, lehnte ich den Großteil ab.

Mittlerweile nehme ich auch nur noch fair bezahlte Kooperationen entgegen da ich sehr viel Zeit und Liebe in meine Blogs investiere. ACHTUNG: Ich würde NIE etwas posten und vermarkten, weil es eine Einkommensquelle ist. Zum einen würde dies sooo sehr an meinem Gewissen nagen, zum anderen will ich euch genauso viel Loyalität entgegenbringen, wie ihr es für mich tut. Deshalb, werden auch hier über 95% der Kooperationsanfragen dankend abgelehnt.

Ihr seht also, ich bin da irgendwie einfach reingerutscht und ich bin wahnsinnig froh darüber denn ich liebe und lebe für meinen Beruf als Mama, Fotografin, Trainerin und Bloggerin.

Der Spaß an der Arbeit

Für alle die sich jetzt fragen „WIE IST DAS MÖGLICH?“, ganz einfach.. da ich selbstständig bin, kann ich mir meine Zeit selbst einteilen. Es erfordert ein hohes Maß an Organisation aber es ist schaffbar. Natürlich gibt’s auch bei mir Tage an denen ich K.o. ins Bett falle und am liebsten mal drei Tage durschlafen würde, aber solche Tage haben wir doch alle. 🙂 Ich bin froh einen Beruf zu haben, der mich erfüllt und mir unheimlich viel Spaß macht.

Es ist kein typischer 9:00 – 17:00 Job, als Mama arbeitest du sowieso 24/7 und wenn sie nicht gerade im Kindergarten sind, sind sie mit dabei. Gott sei Dank hat sich noch NIE jemand beschwert wenn die Kids mal beim Personal Training oder Shooting dabei waren. Zu meinem Glück sind meine Kinder in der Lage sich selbst zu beschäftigen und spielen die meiste Zeit ohne auf blöde Gedanken zu kommen. lol

Ich denke das ist die Grundlage dafür, dass ich mehrere Berufe gleichzeitig habe.

Wie ich einen Blogpost schreibe

Einen Blogpost schreibe ich meistens abends oder nachts wenn die Kinder schlafen anstatt Fernzusehen und wenn wir schon dabei sind verrate ich euch noch ein Geheimnis über meine Instagram Posts. Ich stehe nicht wie viele denken, um 4:00 auf um einen ewig langen Post vorzubereiten hahaha.. diesen bereite ich bereits am Vorabend so gut wie möglich vor und speichere diesen ab, sodass ich eigentlich nur noch auf „posten“ klicken muss. :p

So, ich hoffe alle Fragen beantwortet zu haben, freue mich auf die neuen und gebe euch zum krönenden Abschluss noch ein Zitat mit:

Wähle einen Beruf, den du liebst und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten. 😊