Meine Lieben, immer öfters bekomme ich Nachrichten wie:

„Haushalt, Kinder, Arbeit, Sport und dann auch noch Zeit sowas leckeres zu kochen – wie schaffst du das? Bist du Superwoman?“ …

„Woher nimmst du bloß die Energie her, auch noch Sport zu machen?“
„Du bist immer so gut gelaunt und nur am Lachen.“
„Du siehst immer so toll aus.“

Ist Veronika Rajic Superwoman?

HAAAAAAAAAAAALT STOOOOOOP !!! Ich fühle mich zwar geschmeichelt aber das stimmt nicht so ganz. Eine Superwoman bin ich nicht!
Ich verrate euch jetzt ein paar Sachen.

Mein Haushalt und die Arbeit

Aufräumen ist das neue Putzen. Sehr oft ist nur oberflächlich aufgeräumt, eine gründlich geputzte Wohnung sieht für mich anders aus. Die Bügelwäsche bleibt oft tagelang auf dem unbenutzten Kinderbett. Mein Fernseher hat spätestens eine halbe Stunde nachdem ich ihn geputzt habe wieder Fingerabdrücke und auf die Couch wird noch am selben Tag, nachdem sie mit dem Dampfreiniger gereinigt wurde und mir die Finger fast abgefallen sind, gekotzt oder es findet eine „Essenschlacht“ auf ihr statt.

Wenn die Zeit knapp wird

Zum Kochen komme ich leider auch nicht immer, daher gibt es manchmal Tiefkühlpizza oder wir holen uns sogar (selten aber doch) etwas von McDonalds. Um das ganze so gut wie möglich hinzubekommen, ist es mir wichtig die Kinder früh zur Selbstständigkeit zu erziehen. Meine Große (2,5 Jahre) hält die Leine beim Gassi gehen oder putzt sich zum Beispiel hin und wieder die Zähne schon selbstständig. Da wir dies fleißig geübt haben und ich darauf vertraue, dass sie es richtig macht, kann ich diese paar Minuten nutzen um dem ein oder anderem Kunden zu antworten.

Multi-Tasking einer Mutter

Ich war zwar immer schon eine begnadete Multi-Taskerin, aber seitdem ich Mama bin wurde ich ein richtiger Profi. 😛

Zum Beispiel werden die meisten E-Mails oder Fotos bearbeitet, während ich meinen Sohnemann stille. Ich bin mir sicher, dass sich jeder, der mich so sieht totlachen würde, weil das ganze Theater einarmig erfolgt. Es kam auch schon mal vor, dass ich die Kids zum Personaltraining und Shooting mitgenommen habe. Während ich die Push-ups meines Klienten zählte, wurde er mit Blumen und Stöcken beworfen.

Mein Aussehen im Alltag

Ich hasse Make-Up und laufe so gut wie immer ungeschminkt herum. Mein Ansatz wird meistens erst nach 4 Monaten nachgefärbt. Von meiner Schwester höre ich immer wieder, ich solle mich nicht gehen lassen, weil ich eigentlich IMMER nur in Trainingsgewand herum laufe. Einmal wurde ich gefragt wie ich meine Haut reinige und pflege. Natürlich habe ich wie eine Eule geschaut und mit „Wasser und Seife?“ geantwortet. Aus irgendeinem Grund brach großes Gelächter aus (ist mir bis heute ein Rätsel haha).
Ich weiß, viele werden sich jetzt denken „Oh mein Gott, was ist das für eine Frau?“
Mag ja sein, dass ich etwas altmodisch bin, doch für mich gibt es wichtigeres als so viel Zeit und Geld in Kosmetik zu investieren.

Auch ich bin keine Superwoman

Was ich euch damit sagen will, es ist nicht immer alles so „Perfekt“ wie es scheint. Ich bin Frau und Mama sowie ihr alle, die versucht aus allem das Beste zu machen und sich an den kleinen Dingen im Leben erfreut.

Es ist okay, mal müde zu sein, den Haushalt einfach liegen zu lassen und es sich mit der Familie auf der Couch gut gehen zu lassen. Nein, ich koche, trainiere, lache oder tanze nicht 24 Stunden am Tag. Es gibt mal gute und mal schlechte Tage. Solange die „schlechten“ Tage nicht zur Gewohnheit werden und überwiegen, ist es in Ordnung. Das nennt sich BALANCE. Und diese Balance ist so wichtig denn sie sorgt dafür, dass wir ein ausgeglichenes und zufriedenes Leben führen.

Setzt euch nicht unnötig unter Druck. JUST TAKE ONE STEP AT A TIME 😉

Und ich habe euch 14 Tipps aufgeschrieben wie ihr als Mama euer Training absolvieren könnt.