Die stille Zeit ist schon lange eine laute geworden und die Hektik der Adventszeit geht auch an mir nicht spurlos vorüber …

Was kann man den Kindern nur schenken?

Als Eltern werden wir schon Wochen vorher gefragt, was den Kindern geschenkt werden soll/darf und was die Kleinen noch brauchen. Ein Balanceakt, denn jeder will den Enkelkindern, Neffen, Großenkeln, etwas Tolles und Besonderes schenken worüber sich die Kinder freuen und eine Freude haben.

Was die Adventszeit für mich bedeutet

Als Elternteil möchte ich NICHT, dass meine Kinder mit Spielzeug überhäuft werden und jedes Jahr NUR an Geschenke denken, weil es mir äußerst wichtig ist, dass sie die tatsächliche Bedeutung von Weihnachten begreifen. Außerdem ist es meistens so, dass die meisten Spielzeuge spätestens nach einer Stunde in die Ecke geschmissen werden und so gut wie gar nicht mehr beachtet werden. Die liebsten Spielsachen meiner Kinder befinden sich nicht in der Spielzeugkiste sondern in der Küche, im Fitnessraum, im Abstellraum oder sonst wo in der Wohnung. Staubwedel, Staubsauger, Küchengeschirr, Hanteln und Boxhandschuhe sowie alle elektronischen Geräte sind deren Favoriten. Was macht für die Kinder den Reiz dieser Gegenstände wohl aus?

Was fasziniert Kinder an diesen Gegenständen?

Sicher ist es das Kopieren der Eltern: Die Mutter, die damit beschäftigt ist das Haus auf Vordermann zu bringen, zu kochen und zu trainieren. Aber auch der Papa wird gerne nachgemacht wie er telefoniert oder am Laptop sitzt.
Anderseits bieten so alltägliche Gegenstände wie Töpfe und Teller ein viel größeres Anwendungsspektrum und erlauben den Kindern ein viel kreativeres Spiel als so manche Spielzeuge. Nicht falsch verstehen, auch unsere Kids bekommen EIN Spielzeug vom Christkind. Wir möchten nur darauf achten unsere Kinder nicht mit Spielsachen zu überschütten.

Weniger ist oft mehr

Unsere Kinder brauchen kein Kinderzimmer, das vollgestopft ist mit den neuesten und tollsten Sachen um sich kreativ zu beschäftigen – im Gegenteil: weniger ist oft mehr. Wir bringen unseren Kleinen jetzt schon bei, dass es an Weihnachten nicht darum geht wer die meisten, tollsten Geschenke bekommt, sondern Zeit mit der Familie zu verbringen und Gutes zu tun.

Anstatt die zwanzigste DVD und den siebten Schal zu schenken und bis zum Umfallen auf Zalando und Co online zu shoppen (weil so viel Weihnachts-Rabatt), kann man sein Geld auch für wirklich sinnvolle Dinge nutzen, um weniger privilegierten Menschen zu helfen – und mit einem guten Gefühl ins neue Jahr zu starten. Nicht allen Menschen geht es zu Weihnachten gut.

Gutes Tun und Dankbarkeit zeigen

Auch hierzulande fehlt es vielen am Nötigsten, an Kleidung, oder sogar einem Dach über dem Kopf. Mein Mann und ich haben uns noch nie gegenseitig zu Weihnachten beschenkt, sondern lassen paar Hundert Euro in lauter 10er wechseln, verpacken diese gemeinsam mit Schokolade und einer gesegneten Medaille und verteilen diese gemeinsam mit den Kids, um die Adventszeit herum, vor der Gruft. Es ist unser Weihnachtsritual geworden und ich freue mich jedes Jahr darauf denn es gibt kein schöneres Gefühl als das Gefühl der Dankbarkeit und etwas Gutes getan zu haben.

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Dies kann man gar nicht oft genug sagen, denn im den letzten Tagen vor dem Fest geriet der Grundgedanke leider häufig in den Hintergrund. Es sollte an Menschen gedacht werden, denen es nicht so gut geht und denen sollte so gut wie möglich geholfen werden. Mehr Miteinander, Zueinander und das über die Adventszeit hinaus. Andere untersützen macht dich zu einem wahren Gewinner meiner Meinung nach.

Helfen macht glücklich, glaubt mir & das belegen auch zahlreiche Studien. 🙂

Hier mein “24 gute Taten” Adventskalender für euch

1. gute Tat

Übernehme eine Patenschaft für ein bedürftiges Kind. Mit wenig Geld kannst du einem armen Kind ein besseres Leben ermöglichen.

2. gute Tat

Spende für eine Hilfsorganisation

3. gute Tat

Bringe Kleidung die du nicht mehr benötigst zur Altkleidersammlung

4. gute Tat

Wie wäre es mit Freizeitbetreuung im Altersheim? Begleite sie bei einem Ausflug, lies ihnen eine Geschichte vor oder spiel mit ihnen „Mensch ärgere dich nicht“

5. gute Tat

Besuche ein Tierheim und führe Hunde aus. Die verlassenen Vierbeiner werden es dir danken.

6. gute Tat

Erteile Schülern Nachhilfestunden! Man braucht dafür kein Studium sondern muss sich nur in das jeweilige Schulfach ein wenig einlesen.

7. gute Tat

Sitte das Baby deiner Freunde oder Nachbarn sodass die Eltern der Kinder endlich wieder mal einen unbeschwerten Abend verbringen können.

8. gute Tat

Biete deinem Nachbarn an für ihn einkaufen zu gehen. Wenn du ohnehin einkaufen gehst, dann lass dir doch einfach die Einkaufsliste des Nachbarn mitgeben.

9. gute Tat

Lade Freunde zum Essen ein. Überrasche sie mit einem leckeren Menü. Ob du dabei selbst kochst oder sie in ein gemütliches Restaurant einladest, bleibt dir überlassen.

10. gute Tat

Dein Sperrmüll kann anderen eine Freude machen. Gebe ausgemusterte Möbel oder Elektroartikel an Bedürftige weiter.

11. gute Tat

Spende Essen an bedürftige Menschen. Bevor du überschüssige Nahrungsmittel wegwirfst, die aber qualitativ einwandfrei ist, spende sie an bestimmte Organisationen.

12. gute Tat

Biete bei der nächsten öffentlichen Fahrt einem/r Pensionisten/in deinen Platz an.

13. gute Tat

Spende Blut.

14. gute Tat

Biete Freunden/Familienmitgliedern Unterstützung bei handwerklichen Aufgaben oder im Haushalt an.

15. gute Tat

Überrasche deine Familie, Freunde, Nachbarn mit selbstgeschriebenen Briefen.

16. gute Tat

Registriere dich bei einer Organisation als ehrenamtlicher Mitarbeiter und biete ihnen deine Hilfe an.

17. gute Tat

Bastle weihnachtliche Artikel oder Adventskalender als Geschenk für deine Liebsten.

18. gute Tat

Bringe Obdachlosen warme Getränke und Decken vorbei. Gerade in der kalten Adventszeit werden sie sich darüber freuen.

19. gute Tat

Single Mütter und Väter haben kaum Zeit für sich selbst. Bitte doch einem Alleinerziehenden an, die Kinder auf den Spielplatz auszuführen.

20. gute Tate

Umarme deine Eltern, Geschwister, Freunde und sag jedem eine Sache die du an ihm liebst.

21. gute Tat

Schreib einem alten Freund, mit dem der Kontakt eingeschlafen ist.

22. gute Tat

Gib einem Straßenmusikanten Geld, bleib noch etwas stehen und hör ihm bewusst zu.

23. gute Tat

Atme tief durch und bleib stumm, statt deinen Eltern etwas Gemeines an den Kopf zu werfen.

24. gute Tat

Lächle! Jemanden ein Lächeln schenken, bewirkt mehr als man glaubt! Einfach mal die Bedienung im Supermarkt oder beim Bäcker anlächeln oder eine wildfremde Person auf dem Weg zur Arbeit! Überwinde dich dazu, auch wenn es anfangs ungewöhnlich wirkt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du damit jemand anderen den Tag versüßt.

Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest und eine frohe Adventszeit.